Brennwerttechnik
Energieverlust durch herkömmliche Heiztechnik
Bei der herkömmlichen Heiztechnik werden Abgase über den Kamin direkt ins Freie geleitet. Im Abgas ist zwischen 7 und 10% der nutzbaren Energie aus der Verbrennung gebunden. Diese Wärme geht folglich ungenutzt verloren. Dies kostet nicht nur Geld, sondern verschmutzt auch die Umwelt.
Technik von Brennwertheizkesseln
Bei der Brennwerttechnik werden Abgase an einem Wärmetauscher abgekühlt. Infolgedessen kondensiert der im Abgas enthaltene Wasserdampf, wodurch zusätzlich nutzbare Wärme - im Gegensatz zur herkömmlichen Heiztechnik und der Niedertemperaturtechnik (NT-Technik) - gewonnen wird.
Durch die moderne Regelungstechnik sind Brennwert-Heizkessel auch bei bestehenden Heizsystemen sehr erfolgreich einsetzbar. Brennwert-Heizkessel eignen sich wegen ihrer niedrigen Betriebs-Temperatur jedoch besonders bei Fußbodenheizungen, da sie nur relativ niedrige Wasservorlauf- und Wasserrücklauftemperaturen benötigen.
Erdgas eignet sich besonders zur optimalen Ausnutzung der Brennwerttechnik, da bei der Verbrennung von Erdgas viel Wasserdampf entsteht. Dieser Vorteil zahlt sich sowohl bei den Heizkosten, als auch in der Umweltbilanz aus: Je geringer der Energieverbrauch, desto weniger wird die Umwelt durch Schadstoff-Emissionen belastet.
Sollten Sie keinen Erdgasanschluss besitzen, lassen sich Brennwertgerät auch mit Propangas von einem Tank aus betreiben. Brennwertgeräte lassen sich sehr gut mit Solaranlagen kombinieren, die meisten Geräte sind sogar schon dafür vorbereitet.
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